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  Wien-Hütteldorf                               glauben - leben - lieben - lehren        

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Aktuelle Gemeindebrief: Februar 2012
   

Liebe Geschister,

Bei meiner Predigt im Januar (15ter) haben wir uns mit dem Thema Liebe befasst.  Gott hat seine Jünger aufgefordert einander mit „Agape“-Liebe zu lieben.  Die Grundlage für diese Art der Liebe ist, dass wir uns ganz bewusst entscheiden eine andere Person zu lieben.  Deshalb wird diese Art der Liebe, im Gegensatz zu „Phileo“-Liebe nicht von Gefühlen und Sympathie mitbestimmt.  Interessanterweise, hat Jesus Seine Jünger und damit jeden wiedergeborenen Menschen aufgefordert einander mit „Agape“-Liebe zu begegnen. 

Wir sollen uns ganz bewusst entscheiden, unseren Bruder und Schwester im Herrn und auch einen Ungläubigen „Agape“ zu lieben.  Den dazugehörigen Bibelvers finden wir in Joh 13,34:

Joh 13:34  Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebet; dass, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet.

Wenn wir in diesen Bibelvers das dazugehörige Wort für Liebe mit einfügen, liest sich der Vers wie folgt:

 Joh 13:34  Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander “Agape”-liebet; dass, wie ich euch “Agape”-geliebt habe, auch ihr einander “Agape”-liebet.

In diesem Vers sagt Jesus uns, dass wir von Gott „Agape“-geliebt werden.  Stellen wir uns für einen Moment vor, Gott würde uns ausschließlich „Phileo“-lieben.  Bei unserem Sündenregister, bei unserer Vernachlässigung und Verleumdung von Gott, würde es schlimm um uns stehen, wenn Gott uns nur „Phileo“-lieben würde.  Für einen (wirklich) wiedergeborenen Menschen ist an dieser Stelle größte Demut angesagt.  Der Gott, gegen den wir permanent   sündigen, ist trotzdem willig, uns als Seine Kinder zu adoptieren.  Ohne „Agape“-Liebe, ohne das Gott sich ganz bewusst für mich entscheidet, wäre dies unmöglich.

Die Predigt im Januar habe ich mit den Worten abgeschlossen, dass ein wiedergeborener Mensch daraus großen Mut schöpfen kann.  Der Gott, gegen den ich immer wieder sündige „Agape“-liebt mich trotzdem.

Interessanterweise, bekam ich genau auf dieses „trotzdem“ eine Rückmeldung.  Der Einwand lautete etwa folgendermaßen:  Dieses „trotzdem“ erinnert mich immer     wieder daran, dass ich ein Sünder bin.  Dass ist aber eher deprimierend.  Ich fühle mich nicht wohl, wenn ich immer wieder daran erinnert werde, dass ich ein Sünder bin.

Dies Rückmeldung hat mich einige Tage sehr beschäftigt.  Ich weis nicht ob, es der Person, die dies gesagt hat, bewusst war oder nicht.  Aber  letztlich kam bei mir die Botschaft an:  „Ihr dürft mir alles von der Bibel erzählen, solange ich mich dabei nicht schlecht fühle.“  Wenn jemand in dieser Richtung denkt, dann sagt er/sie im Grunde genommen:  Mein wohlfühlen steht im Mittelpunkt und ist der Maßstab dafür was ich hören will und was nicht.  Oder noch vereinfachter ausgedrückt.  Dann ist es nicht mehr weit bis:  Ich stehe im Mittelpunkt meines Lebens. 

Ist man in dieser Richtung erst einmal unterwegs, öffnen sich dem Teufel „neue“  Möglichkeiten.  Dann sind Gottesdienste dazu da, dass ich mich wohlfühle.  Dann steht die Verkündigung von Gottes Wort und Gott-in-den-Mittelpunkt-stellen nicht mehr dort, wo sie stehen sollte, nämlich im  Zentrum eines Gottesdienstes. 

Deshalb überrascht es mich auch nicht, dass wir von einer Besucherin die Rückmeldung bekamen, dass in unserer Gemeinde noch wirklich großer Wert auf  Verkündigung gelegt wird, das bei uns noch Gottes Wort gelehrt wird.  In anderen Gemeinden, die sie besuchte, war dies viel weniger offensichtlich.  Ohne Frage,  ein Mut machendes  Kompliment für unsere Gemeinde, aber  es stimmt schon sehr bedenklich, dass es  andere Gemeinden gibt, bei denen dies (scheinbar) nicht so der Fall ist!

Als Gemeinde wollen wir weiterhin diesen Weg gehen, wie unser Gemeinde Motto es auch sehr deutlich ausdrückt:

„Jesus Christus glauben—lieben—leben—lehren“

Wenn wir diesem Motto treu bleiben, sind wir auf einem guten Weg.

Zu unserer Beziehung mit Gott gehören, so wie in jeder Beziehung auch unsere       Gefühle mit dazu.  Aber sie dürfen nicht zur Drehscheibe unseres Lebens mit Gott und unseren Geschwistern werden.  Deshalb fordert uns Jesus ausdrücklich auf, einander mit „Agagpe“-Liebe zu lieben.  Entscheidest Du Dich immer wieder ganz bewusst zur „Agape“-Liebe.  Dann wird das Gott „Agape“-liebt-mich-trotzdem zu einer letztlich tröstenden und ermutigenden Erinnerung daran, dass ich ein begnadigter Sünder bin!

                                              

                                                                                                              Eurer Bernhard

Predigt-Themen  2011

  05.  Februar                     Johann VanDam
r

  12.  Februar                         Richard Wordon                                             

  19.  Februar           
             Bernhard Schraut                                                     

  26.  Februar                         Carl Coupek

                     

Bekanntmachungen

Bibelstunde:  Jeden Mitwoch 19:00 Uhr

Männerfrühstück: 04. Jänner 09:00

Geburtstagskinder: Wir gratulieren allen Geburtstagskindern im Jänner  (siehe Kalender) mit  2Kor 12,9

 Kalender

Februar 2012

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

0
Gl: Werner Beck
Pr: Horst Fischer

0

 

0

 

01
19:00 Bibelstunde

 

02

 

03
Werner Beck

04
09:00 Männerfrühstück

05
Gl: Werner Beck
Pr: Johann VanDam
Michael Meller

06
Joshua Ille

07

 

08
19:00 Bibelstunde
Rachel Ille
Rozalia Jakob

09

 

10

 

11

 

12:
Gl: Gerhard Heyer
Pr: Richard Wordon

13
Gerhard Heyer

14

15
19:00 Bibelstunde

16

 

17

 

18
Claudio Kohout

19
Gl: Konrad Drucker
Pr: Bernhard Schraut

20

 

21

 

22
19:00 Bibelstunde

23

24

25

26
Gl: Werner Beck
Pr: Carl Coupek
Mathias Waldner

27

 

28
15:00 Seniorenkreis

29
19:00 Bibelstunde

 

 

 

 

 

 

 



 






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